Rewind: Zeiten ändern dich
Tja, Bushido. Wenn es um diesen Kerl aus Berlin geht können die Meinungen nicht weiter auseinander sein. Ich mag ihn, schrecklich irgendwie das zu sagen aber ich stehe sogar dazu.
Anfangs konnte ich relativ wenig mit seiner Musik und seinen Texten anfangen. Bruchstücke der Lieder habe ich immer bei meiner Tante im Auto gehört weil meine kleine 17jährige Cousine total auf den abfährt. An mehr als “Nigger” oder “Fick dich” konnte ich mich gar nicht erinnern.
Irgendwann hörte ich dann von “seinem” Film, eigentlich ein Film von Bernd Eichinger, “Zeiten ändern dich”. Skeptisch war ich. Fragte mich wieso der Eichinger bei sowas mitmacht. Heute habe ich ihn mir dann angesehen und ich war positiv überrascht. Nicht unbedingt von dem Film an sich, sondern von Bushido (bürgerlicher Name Anis Mohamed Youssef Ferchichi) auch wenn seine Schauspielkünste nicht wirklich die größten sind – aber darum geht es hier auch nicht
Anis Mohamed Youssef Ferchichi, genannt Bushido, ist als erfolgreicher Rapper auf Tournee durch Deutschland, als ihn eine Postkarte seines Vaters erreicht. Erinnerungen an sein bisher schwieriges Leben werden wach. Nun lässt er es noch einmal revue passieren.
Anis Mohamed Youssef Ferchichi verbringt seine Kindheit und Jugend in einem Sozialen Brennpunkt von Berlin. Er wächst in einem gewalttätigen Umfeld auf. Er und seine Mutter werden von seinem Vater misshandelt. In der Schule gehört er nicht zu den Besten, interessiert sich jedoch für Musik. Als er ungefähr 10 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater und er ist "der einzige Mann im Haus". Bushido beginnt Drogen zu nehmen und zu dealen, hört damit jedoch auf als seine Familie von anderen Dealern überfallen wird. Nun verbringt er den ganzen Tag mit seinen Freunden. Er beginnt Musik zu machen. Zunächst macht er sie daheim mit seinem Freund Patrick, heute bekannt als Rapper Fler. Kurze Zeit später bekommen sie sogar einen Plattenvertrag und werden Rapper beim Label Hardcore Berlin.
Langsam aber sicher kommt der Ruhm, seinen nächsten Vertrag hat er nicht mehr gemeinsam mit Fler, sondern mit “Kay One“ und “Nyze“ unterzeichnet. Nach seiner harten Jugend hat er es geschafft, er und seine Familie sind glücklich, und Anis versöhnt sich wieder mit seinem Vater.
Quelle: www.wikipedia.de
Der Film ist ganz interessant aufgezogen. Viel Musik, jedoch auch meiner Meinung nach übertriebene Szenen aus Bushidos Leben. Eichinger orientiert sich hierbei an Bushidos Biographie. Ob das nun wirklich alles so abgelaufen ist in seinem Leben ist meiner Meinung nach fragwürdig, welche Mutter gibt ihrem Sohn Kohle um eine Karriere als Drogendealer zu starten? Meine auf jeden Fall nicht ^^ Trotzdem sehenswert und für einen Sonntag-Nachmittag Unterhaltung genug. Und irgendwie habe ich das Gefühl dass seine absolut harte Art total überbewertet wird – man sollte alles mit einem Augenzwinkern sehen. Ist doch beim Wendler auch so ^^ *duck*
Gesamtfazit: [Rating:6/10]
» Offizielle Homepage zum Film
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Kommentare ( 2 )
Frau_Mengelberg kommentierte am Aug 01, 2010 um 15:51Hi,
interessant …Ich würde Bushido aus vielerlei Gründen nicht hören, undverstehe bis jetzt nicht, dass der Kerl so berühmt wurde.
Aber that’s only my opinion![]()
Gehab dich wohl *_*





