Review: Fast verheiratet
© Universal Pictures
Genau ein Jahr nachdem sie sich bei einer Silvesterparty kennen gelernt haben, überrascht Tom (Jason Segel) seine Freundin Violet (Emily Blunt) mit einem Verlobungsring. Und auch wenn der Heiratsantrag ein wenig anders über die Bühne geht als geplant, sagt sie ohne zu zögern ja. Das gemeinsame Leben als Verlobte gestaltet sich für die beiden nahezu perfekt: Er steht in einem der angesagtesten Restaurants der Stadt kurz vor einer Beförderung zum Chefkoch, sie arbeitet fleißig an ihrer Akademiker-Laufbahn und die ersten Hochzeitsvorbereitungen laufen auch nach Plan.
Dann aber platzt Violets Traum von einem Job in San Francisco und sie bekommt stattdessen eine befristete Stelle an der University of Michigan. Um ihrer Karriere nicht im Weg zu stehen, begleitet Tom seine Verlobte in die Provinz. Die Hochzeit wird dafür verschoben, wenn auch natürlich nur vorübergehend. Schließlich planen die beiden, in zwei Jahren wieder zurück in Kalifornien zu sein. Der Alltag im winterlichen Norden der USA gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht: Während Violet rund um die Uhr von ihrem Professor Winton (Rhys Ifans) auf Trab gehalten wird, findet Tom bloß einen Job im Sandwich-Laden um die Ecke und beginnt bald, sich zu langweilen. Ein möglicher Hochzeitstermin rückt in immer weitere Ferne – und auch die beiden Verlobten scheinen sich langsam voneinander zu entfernen…
(Pressetext)
Kinostart: 12.07.2012
Originaltitel: The Five-Year Engagement
Regie: Nicholas Stoller
Drehbuch: Nich Stoller, Jason Segel, Chris Pratt, Alison Brie, Lauren Weedman, Mimi Kennedy, David Paymer, Jac
Darsteller:
Jason Segel, Emily Blunt
Nachdem wir, also mein Freund und ich, den Trailer gesehen hatten gingen wir doch mit relativ hohen Erwartungen ins Kino. Jason Segel ist nicht umsonst einer der witzigsten Schauspieler und auch Emily Blunt ist mir in ihren letzten Filmen (“Der Plan”) nicht wirklich schlecht in Erinnerung geblieben. Ich wills ja nicht übertreiben, der Film war witzig, jedoch handelte es sich fast nur um die witzigen Szenen aus dem vorher gesehenen Trailer. In der ersten Stunde gab es (für Leute die dummen Humor lieben so wie ich
) eine Menge lustiger Momente. Ich dachte: “wenn das so weiter geht habe ich sicherlich später noch Bauchschmerzen vor Lachen”, aber die letzte halbe Stunde ca. zog sich dann einfach nur noch wie Kaugummi.
Fazit: Ansich ein wirklich guter Film für einen Sonntag-Abend auf der Couch (wenn denn dann kein Tatort läuft
) aber fürs Kino? Na ich weiß nicht.
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Kommentare ( 1 )
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