Måneskin

Bild im Header: © Gabriele Giussani

Ladies and Gentlemen – ich habe wieder etwas Neues für euch. Ok, es wird ein paar Musikverrückte (oder ESC-Gucker) geben, denen der Name Måneskin was sagt, aber vielleicht gibt es auch den Ein oder Anderen hier der diese grandiose Band noch nicht kennt.

Am 22.05.2021 gewann die italienische Band Måneskin mit ihrem Song „Zitti e Buoni“ den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Und genau durch diesen Auftritt erobern sie jetzt nicht nur die italienischen Charts. Auch hier in Deutschland gewinnen sie immer und immer mehr an Aufmerksamkeit.

Måneskin beim Eurovision Song Contest – YouTube

Wer sind Måneskin?

Måneskin ist eine italienische Band bestehend aus diesen vier Mitgliedern: Damiano (Gesang), Victoria (Bass), Thomas (Gitarre) und Ethan (Schlagzeug). Der Bandname Måneskin ist Dänisch, bedeutet „Mondschein” und ist ein Tribut an die Herkunft der Bassistin. Obwohl sich einige der Bandmitglieder bereits seit der Mittelschule kennen, haben sie erst im November 2015 angefangen, zusammen in einer Band zu spielen. Ihr von verschiedenen Einflüssen geprägter Sound ist eine Mischung aus Rock, Rap/Hip Hop, Reggae, Funk und Pop – zusammengehalten durch die Soulstimme von Frontmann Damiano. Måneskin rockten im Rahmen der Liveshows bei XFactor 11 Italia sprichwörtlich die Bühne und beeindruckten das Publikum mit einer höchst außergewöhnlichen Performance auf eine Art und Weise, die vor allem angesichts ihres noch sehr jungen Alters sehr ungewöhnlich war. Das Video zu „Chosen”, ihrer ersten Single, die bei XFactor präsentiert wurde, erreichte in nur fünf Tagen zwei Millionen Aufrufe.

Mit ihrem Song „Zitti e buoni” gewann Måneskin nicht nur den Eurovision Song Contest, sondern auch die 71. Ausgabe des Festival di Sanremo. Bereits am 19. März 2021 erschien ihr zweites Album „Teatro d’Ira – Vol. I“, das seit seinem Erscheinen mehr als 75 Millionen Streams gesammelt und darüber hinaus bereits den Goldstatus erreicht hat.

Wer jetzt noch nicht genug von Måneskin und Damiano (der sich zu einem richtigen Mädelsschwarm entpuppt in meinem Freundeskreis), hier auch noch das offizielle Musikvideo für euch:

Der Song ist eine Singleauskopplung aus ihrem Album „Teatro d’ira – Vol. I“, das live im Studio aufgenommen wurde und bereits 100 Millionen Streams erzielt hat. Das Album ist roh, zeitgemäß, mit dem für Måneskin typischen hart und schnell gespielten Stil und Sound.

„Teatro d’ira – Vol. I“, an dem die Band zwei Jahre lang gearbeitet hat, und welches bereits ihr zweites Album ist (“Il ballo della vita” erreicht bereits Doppel-Platin) – stieg nicht nur auf Platz 1 italienischen Album-Charts ein sondern platzierte sich nur eine Woche nach Veröffentlichung auf Position 6 der Spotify Top 10 Global Album Debuts.

Im kommenden Dezember werden Måneskin das Album live im Rahmen einer 11 Termine umfassenden Tournee in italienischen Top-Locations performen. Die Konzerte waren binnen kürzester Zeit restlos ausverkauft. Weitere Shows sind für 2022 geplant. Hab bereits mit einer Freundin drüber geredet, wenns klappt schau ich mir die Jungs und das Mädel auch mal live an – macht sicher richtig Bock!

Ich hab euch neugierig gemacht? Weitere Infos erhaltet ihr wie immer hier:
~ Webseite: Måneskin | ZITTI E BUONI il brano in gara al Festival di Sanremo (maneskin.it)
~ Facebook: Måneskin (facebook.com)
~ Twitter: ManeskinOfficial (@thisismaneskin) / Twitter
~ Youtube: Måneskin Official – YouTube
~ Spotify: Måneskin | Spotify

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1 comment

  1. Ich muss sagen, dass ich sehr froh bin, dass diese Band gewonnen hat. Die letzten 14 Monate haben wir eigentlich weltweit immer nur mit negativen Meldungen und gewaltigen Einschränkungen leben müssen.Selbst wenn man den Text nicht versteht, so erzeugt dieser Song eine andere Stimmung. Man hat das Gefühl, dass man seinen Frust damit auch mal ablassen und wieder entspannen kann. Es ist ein guter Gegensatz zu den üblichen Songs beim ESC, entweder hart traurige Lieder oder mit einer aufgezwungenen Message (siehe Deutschland).

    Was mich am Contest oft ärgert ist die Jury-Wertung. Zum Glück konnten sie im Fall von Italien das Ergebnis nicht endgültig verzerren, da die Zuschauer Italien klar vorne sahen.

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